Unter dem Begriff Wohngesundheit verstehen wir ganz allgemein den Zustand eines Zuhauses hinsichtlich des Schutzes der körperlichen und geistigen Gesundheit seiner Bewohner – unter anderem durch die Verwendung schadstofffreier Baumaterialien, einer guten Raumluftqualität und eines angenehmen Raumklimas.
Wohngesundheit früher: Wie das Bewusstsein für gesundes Wohnen entstand
Ein kurzer Blick zurück zeigt, dass das Bewusstsein für gesundes Wohnen in den 1990er-Jahren – also vor rund 30 Jahren – langsam erwachte. Es ging zunächst um die Verwendung schadstoffarmer Baustoffe. Erste komplexe Lüftungssysteme lösten das „natürliche Lüften“ ab. Schimmelprävention und Schalldämmung wurden immer wichtiger. Damit begann die Epoche erster Standards – in der uns bekannten deutschen Gründlichkeit und Konsequenz.
Wohngesundheit heute: Was gesundes Bauen konkret bedeutet
Heute sind die Anforderungen an die verwendeten Baustoffe und die Luftqualität klar geregelt. Die von uns verwendeten Baustoffe entsprechen den Anforderungen des Qualitätssiegels für nachhaltiges Bauen. Unsere massive, speicherfähige Konstruktion der Gebäudehülle sorgt in Verbindung mit einer zentralen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung unter anderem für ein angenehmes Raumklima. Aber die Anforderungen gehen noch weiter. Trinkwasserhygiene und ausreichender Schallschutz vor Außenlärm – und natürlich auch im Gebäude selbst – zählen genauso dazu wie eine gute Balance zwischen ausreichender Belichtung und sommerlichem Wärmeschutz.
Hinweis für Bauherren mit Eigenleistung: Verwenden Sie im oberflächennahen Bereich ausschließlich hygienisch unbedenkliche, emissionsarme Baustoffe. Im Zweifel fragen Sie nach einer CE-Kennzeichnung oder Umweltdeklaration.

Dieses Bild wurde mit Hilfe von KI erstellt.
Wohngesundheit morgen: Komfort, Persönlichkeit und smarte Technologie
Ein kurzer Blick in die Zukunft lässt erahnen, wohin die Reise gehen könnte. Ausgehend von den heutigen hohen Standards im Bauen wird sich unser Leben zu Hause vorwiegend auf die Verbesserung von Komfort, Behaglichkeit und der Verwirklichung der eigenen Persönlichkeit konzentrieren. Der eine träumt vom eigenen Fitnessstudio im Haus, der andere von einer Männerhöhle. Andere wiederum sehnen sich nach mehr Gesellschaft – oder nach einer Oase der Ruhe und Entspannung. KI und Robotik werden unser Leben Schritt für Schritt beeinflussen.
Energieeffizienz und Wohngesundheit: Zwei Seiten einer Medaille
Seit der Verschärfung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) müssen beide Bauweisen klare Energiestandards erfüllen – und beide schaffen das. Der Unterschied liegt im Wie: Fertighäuser in Holzrahmenbauweise erreichen hohe Dämmwerte durch dicht gefüllte Konstruktionen. Massivhäuser aus Porenbeton oder Ziegel punkten mit thermischer Masse – die schweren Wände speichern Wärme tagsüber und geben sie nachts gleichmäßig ab. Im Sommer bleibt es kühler, im Winter wärmer.
Das hat auch eine Wohngesundheits-Dimension: Mineralische Baustoffe wie Porenbeton regulieren die Luftfeuchtigkeit auf natürliche Weise, reduzieren das Schimmelrisiko und kommen ohne chemische Zusatzstoffe aus – für Allergiker/innen oft ein entscheidendes Plus. Bei Fertighäusern sind Dämmmaterialien und Plattenwerkstoffe in den Wänden verbaut; diese sind geprüft und gut verarbeitet, reagieren bei Feuchteeintrag aber empfindlicher als massive Konstruktionen.
Was ein gesundes Zuhause wirklich ausmacht
Stellen Sie sich vor, Sie kommen nach Hause – nicht in irgendein Zuhause, sondern in Ihr Zuhause. Und es überkommt Sie ein Gefühl von Zufriedenheit, Sicherheit und Stabilität. Funktionalität und Ihre ganz persönlichen Werte bilden Ihren Ankerpunkt für die nötige Ruhe, Inspiration und Kreativität. Und wenn Sie dann mit einem Höchstmaß an Zufriedenheit Ihren ganz persönlichen Freizeitaktivitäten nachgehen – mit dem Wissen, etwas mehr für unsere Umwelt getan zu haben, indem Sie sich für Baustoffe entschieden haben, die nicht nur CO₂ speichern können, sondern weitgehend auf die Verwendung von Baustoffen verzichten, denen Bäume zum Opfer fallen: Ja, dann wohnen Sie in einem Elbe-Haus®.
Jeder Baum zählt. Denn bereits seit 1917 wird laut Recherche weltweit deutlich mehr Wald vernichtet, als nachwächst. Experten sprechen von rund 4 Millionen Hektar Waldfläche pro Jahr – einer Fläche fast so groß wie die Schweiz.

