Fehler beim Hausbau kosten oftmals nicht nur sehr viel Zeit und Aufregung, sondern auch jede Menge Geld. Viele davon lassen sich durch eine gute Vorbereitung vermeiden. Wir möchten Ihnen aufzeigen, welche Fehler beim Hausbau am häufigsten begangen werden. Gleichzeitig bieten wir Ihnen Lösungsansätze, um diese im Voraus zu vermeiden.
Hausbau-Fehler #1: Bauherr:innen wissen nicht genau, was sie möchten
Wir behaupten nicht, dass die Entscheidung, ein Haus zu bauen, leichtfertig getroffen wird. Immerhin handelt es sich dabei um eine große finanzielle Investition und darüber wird meist sorgfältig nachgedacht. Dennoch passiert es immer wieder, dass sich die zukünftigen Bauherr:innen nicht einig darüber sind, wie der Hausbau ablaufen soll. Dabei können Faktoren wie die Auswahl des Grundstücks oder die Größe des Hauses im Zentrum der Diskussion stehen. Aber auch Themen wie Inneneinrichtung oder andere Ausstattungsmerkmale werden oft diskutiert.
Unser Tipp: Besprechen Sie alles, was den Hausbau betrifft, vorab mit Ihrem Partner bzw. Ihrer Partnerin. Klären Sie ab, welche Wünsche Sie haben und respektieren Sie auch die Vorstellungen Ihres Gegenübers. Gehen Sie, wenn nötig, Kompromisse ein, besprechen Sie jedoch unbedingt alle Ihre Erwartungen und Befürchtungen, Wünsche und Vorstellungen. Nur so können Sie einen gemeinsamen Nenner finden, mit dem Sie beide zufrieden sind.
Hausbau-Fehler #2: Die finanzielle Situation wird falsch eingeschätzt
Ein Haus zu bauen kostet Geld, darüber ist sich jede:r im Klaren. Dennoch geschieht es häufig, dass der eigene finanzielle Spielraum falsch eingeschätzt wird. Viele kleine Ausgaben im Alltag, die im ersten Moment nicht beachtet werden, läppern sich am Monatsende zu einer erheblichen Summe zusammen. Dazu kommen Kosten für etwaige Genussmittel, Freizeitaktivitäten oder das Auto. Aber auch unerwartete oder hohe Ausgaben wie eine solche für einen Schulausflug oder eine Sprachreise können das Familienbudget zusätzlich belasten. Im schlimmsten Fall führt dies zu einer Überschuldung und das Haus muss verkauft werden.
Unser Tipp: Maximal ein Drittel Ihres (gemeinsamen) Einkommens sollte für die Rückzahlung eines Kredites aufgewendet werden. Berücksichtigen Sie außerdem Ihre laufenden Kosten – diese sind oft höher, als Sie sich im ersten Moment eingestehen wollen. Erstellen Sie eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, um einen besseren Überblick über Ihre finanzielle Situation zu erlangen. Oft sind es nicht die großen Ausgaben wie KFZ-Prämien oder der Wocheneinkauf, sondern die kleineren Beträge zwischendurch, die sich besonders niederschlagen. Versuchen Sie diese einzusparen, um Ihren finanziellen Spielraum zu vergrößern. Vergessen Sie dabei aber nicht: Ihr Leben sollte Ihnen weiterhin Freude bereiten, alle Freizeitaktivitäten auf ein Minimum zu beschränken oder nie mehr auf Urlaub fahren zu können, ist nicht Sinn der Sache.
Hausbau-Fehler #3: Verzicht auf das Einholen von Vergleichsangeboten
Nicht immer ist das erste auch gleichzeitig das beste Angebot. Dies spüren Hausbesitzer:innen oft am eigenen Leib, wenn Sie in Gesprächen merken, dass ihr Haus um einen erheblichen Prozentsatz teurer war als das der Nachbar:innen oder Freund:innen.
Unser Tipp: Holen Sie Vergleichsangebote ein – nicht nur für das Haus an sich, sondern auch für die Finanzierung. Hausanbieter und Baufirmen setzen auf unterschiedliche Techniken und Materialien, was sich im Angebot kräftig niederschlagen kann. Holen Sie deshalb unbedingt verschiedene Angebote ein und achten Sie auf die Kosten: Sind diese transparent dargestellt und klar verständlich? Sind alle Aufwände enthalten? Verstecken sich Kosten hinter dem Kleingedruckten? Ähnliches gilt auch für die Finanzierung: Auf eine Laufzeit von 15 Jahren oder mehr kalkuliert, bedeutet eine kleine Differenz im Zinssatz einen erheblichen Unterschied in Bezug auf die Höhe der monatlichen bzw. gesamten zurückzuzahlenden Kreditbeiträge.
Hausbau-Fehler #4: Baunebenkosten werden nicht berücksichtigt
Kanalgebühren, der Anschluss ans Stromnetz, Baggerarbeiten, die Verpflegung der Helfer:innen oder Ausgaben, die „nur schnell nebenbei“ im Baumarkt erfolgen: Die Baunebenkosten, die nicht unmittelbar im Angebot erfasst sind, können sich zu einer großen zusätzlichen Summe zusammenläppern, die das Baubudget zusätzlich belastet.
Unser Tipp: Informieren Sie sich vorab bei der Verwaltung Ihres zukünftigen Wohnortes sowie Ihren Energieanbietern, um die Kosten für Anschlussgebühren, Infrastrukturabgaben usw. abzuklären. Besprechen Sie auch mit Ihrer Baufirma, ob Nebenkosten für Kleinmaterialien und Werkzeuge usw. in vollem Umfang enthalten sind. Oft werden diese mit einem Pauschalbetrag abgegolten und möglicherweise drohen Nachzahlungen, sobald dieser Betrag überschritten ist.
Hausbau-Fehler #5: Falsche Einschätzung der eigenen handwerklichen Fähigkeiten
„Ein Haus bauen, einen Baum pflanzen, …“: Was seit jeher als jene Dinge gelten, die insbesondere Männer in ihrem Leben erledigen sollten, ist immer mit Bedacht zu sehen. Nicht jeder verfügt über die notwendigen Fähigkeiten, um beim Hausbau selbst kräftig mitzuhelfen. Im schlimmsten Falle entstehen irreversible Fehler, die Auswirkungen auf das gesamte Bauvorhaben haben können.
Unser Tipp: Es ist keine Schande, sich einzugestehen, über zwei linke Hände zu verfügen. Es gibt Baufirmen wie uns, die sich als Komplettanbieter auf die Abwicklung Ihres Bauvorhabens vom Spatenstich bis zum Einzug spezialisiert haben. Überlassen Sie die handwerklichen Tätigkeiten uns, wir werden sie gewiss zu Ihrer vollsten Zufriedenheit ausführen.

Hausbau-Fehler #6: Beim Bauen nicht an die Zukunft denken
Wer ein Haus baut, sollte auch überlegen, was in 20 oder 30 Jahren sein wird. Ein Stichwort in diesem Zusammenhang ist Barrierefreiheit. Stellen Sie sich unter anderem folgende Fragen:
- Kann ich den ersten Stock auch noch erreichen, wenn ich schlecht zu Fuß bin?
- Besteht die Möglichkeit, einen Treppen- oder Außenlift zu montieren?
- Bietet das Erdgeschoß genügend Platz, um Wohn-, Koch-, Schlaf- und Sanitärbereiche unterzubringen und dort im Alter barrierefrei zu leben?
Aber nicht nur die Barrierefreiheit ist ein wichtiges Thema. Machen Sie sich auch Gedanken darüber, wie zukunftssicher beispielsweise Ihre Heizung ist. Könnte diese, im Falle, dass die Versorgung mit Ihrem Heizgut nicht mehr möglich ist, adaptiert werden? Macht es, in Anbetracht der momentan hohen Energiekosten, Sinn, eine Photovoltaik-Anlage zu installieren?
Unser Tipp: Es gibt viele Aspekte, die hier Berücksichtigung finden können. Gerne nehmen wir uns in einem persönlichen Gespräch Zeit, um mit Ihnen alle Punkte im Detail zu erörtern. Nutzen Sie dazu die Möglichkeit einer Beratung in einem der Elbe-Haus® BauherrenZentren oder bei Ihnen vor Ort. Wir sind gerne für Sie da!
Finden Sie einen Berater in Ihrer Nähe!
Hausbau-Fehler #7: Schlechte Kontrolle und Dokumentation der Baufortschritte
Insbesondere dann, wenn Ihr Haus weiter weg von Ihrem Wohnort gebaut wird, kann die Kontrolle und Dokumentation der Baufortschritte zur Herausforderung werden. Ein guter Bauleiter arbeitet gewissenhaft und hält Sie immer auf dem aktuellen Stand. Dennoch können Fehler passieren oder kleinere Mängel übersehen werden.
Unser Tipp: Nehmen Sie sich die Zeit und besuchen Sie Ihre Baustelle mindestens einmal pro Woche. Kontrollieren Sie, ob alle mit Ihnen abgesprochenen Schritte erledigt wurden. Dokumentieren Sie etwaige Mängel mit Notizen und Fotos und gehen Sie damit direkt auf Ihren Bauleiter zu. Gemeinsam können Sie dann die weitere Vorgehensweise hinsichtlich Mängelbehebung besprechen.
Fehler beim Hausbauen vermeiden
Mit der Auswahl eines Bauleiters, der über viele Jahre Erfahrung im Bau von Massivhäusern verfügt, können Sie sich auf eine korrekte und Ihren Vorstellungen entsprechende Abwicklung Ihres Bauvorhabens verlassen. Wir begleiten Sie von Ihren ersten Überlegungen bis hin zur Abnahme Ihres Hauses und verwirklichen mit Ihnen gemeinsam Ihren Traum vom eigenen Haus.
Massivhaus vs. Fertighaus: Vorteile und Nachteile beider Bauweisen
Beratung & Service, MassivhausEin Massivhaus bauen – oder doch lieber ein Fertighaus? Eine Frage, die sich künftige Hausbesitzer:innen bereits ganz zu Beginn ihres Bauvorhabens stellen müssen. Während beim Massivhaus Stein auf Stein gebaut wird, bestehen Fertighäuser hauptsächlich aus Holz (Holzrahmenbauweise) oder auch Leichtbetonvollfertigteilen, werden in einem Werk vorgefertigt und anschließend auf der Baustelle zusammengesetzt. Durch diese Unterschiede in der Bauweise ergeben sich für beide Häuser Vor- und Nachteile, welche es bei der Entscheidungsfindung zu berücksichtigen gilt.
Lebensdauer und Wiederverkaufspreis sprechen für das Massivhaus
Massivhäuser werden für Generationen gebaut. Sie sind robust, halten Wind und Wetter stand und stecken die Belastung durch den Wohnalltag leichter weg. Auch im Falle von Schäden – beispielsweise bei einem Rohrbruch – sind die Folgekosten überschaubar. Die beim Massivhaus verwendeten Materialien müssen meist nur in unmittelbarer Umgebung des Schadens professionell getrocknet werden. Bei einem Fertighaus in Holzrahmenbauweise sind die Folgen aufgrund der wasserempfindlichen Materialien wie Dämmung oder Rigips in den Mauern und im Boden wesentlich gravierender.
Ihre Lebensumstände ändern sich, Sie benötigen zusätzliche Räume oder möchten Ihr Haus renovieren? Als Massivhaus-Besitzer:in ist dies keine große Herausforderung für Sie. Sie können Ihr Haus jederzeit kernsanieren, (nicht tragende) Mauern entfernen, neue Mauern setzen, zusätzliche Fenster einbauen und noch vieles mehr. Auch ein Anbau lässt sich relativ einfach realisieren.
Und selbst wenn Sie das Haus verkaufen möchten, weil es nicht mehr zu Ihrem aktuellen Lebensstil passt, profitieren Sie mit der Massivbauweise im Vergleich zum Fertighaus von einem wesentlich besseren Wiederverkaufspreis.
Kürzere Bauzeit und geringerer Preis beim Fertighaus
Das Fertighaus punktet ganz klar mit einer kürzeren Bauzeit. Nachdem der Keller, alternativ die Bodenplatte, fertiggestellt wurde, ist der Aufbau des Fertighauses innerhalb weniger Tage abgeschlossen. Sanitär- und Elektroinstallationen sind teilweise schon in den Wänden montiert, Estrich- und Putzarbeiten entfallen meist – das Haus ist also sehr rasch bezugsfertig.
Auch beim Preis kann das Fertighaus punkten. Standardisierte Räume und Installationen und damit auch Arbeitsschritte und -prozesse bedeuten einen geringeren Montageaufwand und damit niedrigere Kosten. Das trifft zwar nicht auf jedes Fertighaus zu, denn es gibt auch ganz besondere Fertighaus-Typen, deren Planung und Herstellung durchaus teurer sein können als bei einem Massivhaus. Die standardisierten Fertighäuser großer Hersteller sind allerdings meist günstiger.
Individuelle Planung: Beim Fertighaus ausgeschlossen?
Bei der Planung punktet das Massivhaus. Die Standardisierung, die beim Fertighaus den Preisvorteil bringt, rächt sich bei der individuellen Gestaltung: Eine zusätzliche Steckdose im Wohnzimmer? Eine etwas geänderte Aufteilung im Obergeschoß? Was bei der Planung im Massivhaus rasch und einfach berücksichtigt werden kann, wird im Fertighaus schnell zum Problem, dessen Lösung mit erheblichen Mehrkosten verbunden ist – sofern sie überhaupt realisiert werden kann.
Massivhaus vom Profi
Seit mehr als 25 Jahren planen und bauen wir für unsere Kund:innen Traumhäuser und setzen dabei – nicht zuletzt aufgrund der vielen Vorteile – auf die Massivbauweise. Unsere Leidenschaft für den Hausbau spüren Sie von der ersten Kontaktaufnahme bis zum Einzug in Ihr neues Elbe-Haus®. Gerne realisieren wir auch für Sie Ihr individuelles Massivhaus!
Stadt oder Land: Kriterien zur Auswahl des perfekten Grundstücks
Beratung & Service, WohnenDie Auswahl des passenden Grundstücks ist nicht einfach. Oft stellen sich zukünftige Hausbesitzer:innen die Frage: Wollen wir auf dem Land oder in der Stadt/in Stadtnähe wohnen? Fernab von Lärm, Verschmutzung und vielen Menschen auf wenig Raum hat das Leben auf dem Land definitiv viele Vorteile. Aber auch das Stadtleben hat Vorzüge, die es nicht zu unterschätzen gilt.
Idylle auf dem Land
Viele zukünftige Hausbesitzer:innen träumen vom eigenen Haus inmitten von Wiesen, Feldern und Wäldern. Sie freuen sich darauf, nach einem stressigen Arbeitstag in der Stadt hinaus aufs Land zu fahren und die Ruhe im eigenen Garten, fernab von Hektik und Lärm, zu genießen. Dies ist definitiv einer der größten Vorteile eines Baugrundstücks am Land. Denn auch, wenn es in Städten vereinzelt idyllische Grundstücke gibt, abgeschottet vom übrigen Stadtlärm, sind sie doch eher die Ausnahme und kaum zu erschwinglichen Preisen zu bekommen.
Das Auto: Am Land ein Muss
Ein Faktor, der bei der Auswahl eines Grundstücks auf dem Land unbedingt bedacht werden sollte, ist die Infrastruktur. Supermärke, Einkaufszentren, Schulen und Ärzte sind oft nur schwer zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. In vielen Fällen liegen Grundstücke so abgelegen, dass ein Auto unverzichtbar ist, um die Aufgaben des täglichen Lebens erledigen zu können. In der Stadt hingegen ist die Infrastruktur meist sehr gut ausgebaut, die Auswahl an Geschäften ist größer und auch Schulen – von der Grundschule bis zur höherbildenden Schule – liegen zentral und sind gut erreichbar.
Freizeit auf dem Land vs. in der Stadt
Sie gehen gerne in Restaurants? Sie lieben es, Zeit mit Freunden in gemütlichen Cafés zu verbringen? Ihre Kinder möchten ein Musikinstrument lernen oder eine bestimmte Sportart ausüben? Was in Städten zum Alltag gehört, kann am Land zu einer kleinen Herausforderung werden. Nicht immer findet sich das passende Angebot in unmittelbarer Nähe.
Dem gegenüber stehen die Möglichkeiten, die das Landleben zu bieten hat. Ausgedehnte Spaziergänge in der Natur sind selbstverständlich, Freizeitsportler:innen finden unzählige Möglichkeiten zum Radfahren, Mountainbiken oder Laufen und Kinder können nach Lust und Laune draußen spielen.
Denken Sie bei Ihrer Entscheidung auch an Ihre Familie bzw. Ihre Freunde: Wo wohnen sie? Möchten Sie in ihrer Nähe bleiben, um Ihren Kindern die Möglichkeit zu bieten, regelmäßig mit Ihren Freund:innen spielen zu können? Stichwort Kinderbetreuung: Betreuen die Großeltern Ihre Kinder beispielsweise nach der Schule, bis Sie von der Arbeit zu Hause sind? In all diesen Fällen lohnt es sich wahrscheinlich, das Grundstück aufgrund der Nähe zu Familie und Freunden auszuwählen.
Preis als Entscheidungsgrundlage beim Grundstück-Kauf
Die oben genannten Faktoren sind unter anderem maßgeblich entscheidend für die Preisgestaltung der Grundstücke. So sind die Kosten für ein Baugrundstück auf dem Land oft erheblich niedriger als für ein Grundstück in der Stadt. Tendenziell sind die Grundstücke auf dem Land auch etwas größer als in der Stadt und bieten demnach mehr Möglichkeiten, die eigenen Träume zu verwirklichen.
Der sogenannte Speckgürtel, der ländlich-urbane Bereich außerhalb der Stadt, scheint für viele zukünftige Hausbesitzer:innen ein Kompromiss zu sein. Dies schlägt sich jedoch in den Grundstückspreisen nieder, welche in diesen Regionen in den letzten Jahren stark angestiegen sind.
Grundstück auf dem Land vs. Grundstück in der Stadt: Fazit
Treffen Sie die Entscheidung für ein Grundstück nicht nur aufgrund des Preises, sondern bedenken Sie dabei auch immer, wie Sie sich Ihr Leben vorstellen. Der Hausbau ist keine Entscheidung für ein paar wenige Jahre, sondern für ein ganzes Leben. Stellen Sie die Vor- und Nachteile des Lebens in der Stadt bzw. auf dem Land für Sie persönlich gegenüber und entscheiden Sie sich, basierend auf diesen Kriterien.
Die 7 häufigsten Fehler beim Hausbau und wie Sie diese vermeiden können
Beratung & Service, MassivhausFehler beim Hausbau kosten oftmals nicht nur sehr viel Zeit und Aufregung, sondern auch jede Menge Geld. Viele davon lassen sich durch eine gute Vorbereitung vermeiden. Wir möchten Ihnen aufzeigen, welche Fehler beim Hausbau am häufigsten begangen werden. Gleichzeitig bieten wir Ihnen Lösungsansätze, um diese im Voraus zu vermeiden.
Hausbau-Fehler #1: Bauherr:innen wissen nicht genau, was sie möchten
Wir behaupten nicht, dass die Entscheidung, ein Haus zu bauen, leichtfertig getroffen wird. Immerhin handelt es sich dabei um eine große finanzielle Investition und darüber wird meist sorgfältig nachgedacht. Dennoch passiert es immer wieder, dass sich die zukünftigen Bauherr:innen nicht einig darüber sind, wie der Hausbau ablaufen soll. Dabei können Faktoren wie die Auswahl des Grundstücks oder die Größe des Hauses im Zentrum der Diskussion stehen. Aber auch Themen wie Inneneinrichtung oder andere Ausstattungsmerkmale werden oft diskutiert.
Unser Tipp: Besprechen Sie alles, was den Hausbau betrifft, vorab mit Ihrem Partner bzw. Ihrer Partnerin. Klären Sie ab, welche Wünsche Sie haben und respektieren Sie auch die Vorstellungen Ihres Gegenübers. Gehen Sie, wenn nötig, Kompromisse ein, besprechen Sie jedoch unbedingt alle Ihre Erwartungen und Befürchtungen, Wünsche und Vorstellungen. Nur so können Sie einen gemeinsamen Nenner finden, mit dem Sie beide zufrieden sind.
Hausbau-Fehler #2: Die finanzielle Situation wird falsch eingeschätzt
Ein Haus zu bauen kostet Geld, darüber ist sich jede:r im Klaren. Dennoch geschieht es häufig, dass der eigene finanzielle Spielraum falsch eingeschätzt wird. Viele kleine Ausgaben im Alltag, die im ersten Moment nicht beachtet werden, läppern sich am Monatsende zu einer erheblichen Summe zusammen. Dazu kommen Kosten für etwaige Genussmittel, Freizeitaktivitäten oder das Auto. Aber auch unerwartete oder hohe Ausgaben wie eine solche für einen Schulausflug oder eine Sprachreise können das Familienbudget zusätzlich belasten. Im schlimmsten Fall führt dies zu einer Überschuldung und das Haus muss verkauft werden.
Unser Tipp: Maximal ein Drittel Ihres (gemeinsamen) Einkommens sollte für die Rückzahlung eines Kredites aufgewendet werden. Berücksichtigen Sie außerdem Ihre laufenden Kosten – diese sind oft höher, als Sie sich im ersten Moment eingestehen wollen. Erstellen Sie eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, um einen besseren Überblick über Ihre finanzielle Situation zu erlangen. Oft sind es nicht die großen Ausgaben wie KFZ-Prämien oder der Wocheneinkauf, sondern die kleineren Beträge zwischendurch, die sich besonders niederschlagen. Versuchen Sie diese einzusparen, um Ihren finanziellen Spielraum zu vergrößern. Vergessen Sie dabei aber nicht: Ihr Leben sollte Ihnen weiterhin Freude bereiten, alle Freizeitaktivitäten auf ein Minimum zu beschränken oder nie mehr auf Urlaub fahren zu können, ist nicht Sinn der Sache.
Hausbau-Fehler #3: Verzicht auf das Einholen von Vergleichsangeboten
Nicht immer ist das erste auch gleichzeitig das beste Angebot. Dies spüren Hausbesitzer:innen oft am eigenen Leib, wenn Sie in Gesprächen merken, dass ihr Haus um einen erheblichen Prozentsatz teurer war als das der Nachbar:innen oder Freund:innen.
Unser Tipp: Holen Sie Vergleichsangebote ein – nicht nur für das Haus an sich, sondern auch für die Finanzierung. Hausanbieter und Baufirmen setzen auf unterschiedliche Techniken und Materialien, was sich im Angebot kräftig niederschlagen kann. Holen Sie deshalb unbedingt verschiedene Angebote ein und achten Sie auf die Kosten: Sind diese transparent dargestellt und klar verständlich? Sind alle Aufwände enthalten? Verstecken sich Kosten hinter dem Kleingedruckten? Ähnliches gilt auch für die Finanzierung: Auf eine Laufzeit von 15 Jahren oder mehr kalkuliert, bedeutet eine kleine Differenz im Zinssatz einen erheblichen Unterschied in Bezug auf die Höhe der monatlichen bzw. gesamten zurückzuzahlenden Kreditbeiträge.
Hausbau-Fehler #4: Baunebenkosten werden nicht berücksichtigt
Kanalgebühren, der Anschluss ans Stromnetz, Baggerarbeiten, die Verpflegung der Helfer:innen oder Ausgaben, die „nur schnell nebenbei“ im Baumarkt erfolgen: Die Baunebenkosten, die nicht unmittelbar im Angebot erfasst sind, können sich zu einer großen zusätzlichen Summe zusammenläppern, die das Baubudget zusätzlich belastet.
Unser Tipp: Informieren Sie sich vorab bei der Verwaltung Ihres zukünftigen Wohnortes sowie Ihren Energieanbietern, um die Kosten für Anschlussgebühren, Infrastrukturabgaben usw. abzuklären. Besprechen Sie auch mit Ihrer Baufirma, ob Nebenkosten für Kleinmaterialien und Werkzeuge usw. in vollem Umfang enthalten sind. Oft werden diese mit einem Pauschalbetrag abgegolten und möglicherweise drohen Nachzahlungen, sobald dieser Betrag überschritten ist.
Hausbau-Fehler #5: Falsche Einschätzung der eigenen handwerklichen Fähigkeiten
„Ein Haus bauen, einen Baum pflanzen, …“: Was seit jeher als jene Dinge gelten, die insbesondere Männer in ihrem Leben erledigen sollten, ist immer mit Bedacht zu sehen. Nicht jeder verfügt über die notwendigen Fähigkeiten, um beim Hausbau selbst kräftig mitzuhelfen. Im schlimmsten Falle entstehen irreversible Fehler, die Auswirkungen auf das gesamte Bauvorhaben haben können.
Unser Tipp: Es ist keine Schande, sich einzugestehen, über zwei linke Hände zu verfügen. Es gibt Baufirmen wie uns, die sich als Komplettanbieter auf die Abwicklung Ihres Bauvorhabens vom Spatenstich bis zum Einzug spezialisiert haben. Überlassen Sie die handwerklichen Tätigkeiten uns, wir werden sie gewiss zu Ihrer vollsten Zufriedenheit ausführen.
Hausbau-Fehler #6: Beim Bauen nicht an die Zukunft denken
Wer ein Haus baut, sollte auch überlegen, was in 20 oder 30 Jahren sein wird. Ein Stichwort in diesem Zusammenhang ist Barrierefreiheit. Stellen Sie sich unter anderem folgende Fragen:
Aber nicht nur die Barrierefreiheit ist ein wichtiges Thema. Machen Sie sich auch Gedanken darüber, wie zukunftssicher beispielsweise Ihre Heizung ist. Könnte diese, im Falle, dass die Versorgung mit Ihrem Heizgut nicht mehr möglich ist, adaptiert werden? Macht es, in Anbetracht der momentan hohen Energiekosten, Sinn, eine Photovoltaik-Anlage zu installieren?
Unser Tipp: Es gibt viele Aspekte, die hier Berücksichtigung finden können. Gerne nehmen wir uns in einem persönlichen Gespräch Zeit, um mit Ihnen alle Punkte im Detail zu erörtern. Nutzen Sie dazu die Möglichkeit einer Beratung in einem der Elbe-Haus® BauherrenZentren oder bei Ihnen vor Ort. Wir sind gerne für Sie da!
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Hausbau-Fehler #7: Schlechte Kontrolle und Dokumentation der Baufortschritte
Insbesondere dann, wenn Ihr Haus weiter weg von Ihrem Wohnort gebaut wird, kann die Kontrolle und Dokumentation der Baufortschritte zur Herausforderung werden. Ein guter Bauleiter arbeitet gewissenhaft und hält Sie immer auf dem aktuellen Stand. Dennoch können Fehler passieren oder kleinere Mängel übersehen werden.
Unser Tipp: Nehmen Sie sich die Zeit und besuchen Sie Ihre Baustelle mindestens einmal pro Woche. Kontrollieren Sie, ob alle mit Ihnen abgesprochenen Schritte erledigt wurden. Dokumentieren Sie etwaige Mängel mit Notizen und Fotos und gehen Sie damit direkt auf Ihren Bauleiter zu. Gemeinsam können Sie dann die weitere Vorgehensweise hinsichtlich Mängelbehebung besprechen.
Fehler beim Hausbauen vermeiden
Mit der Auswahl eines Bauleiters, der über viele Jahre Erfahrung im Bau von Massivhäusern verfügt, können Sie sich auf eine korrekte und Ihren Vorstellungen entsprechende Abwicklung Ihres Bauvorhabens verlassen. Wir begleiten Sie von Ihren ersten Überlegungen bis hin zur Abnahme Ihres Hauses und verwirklichen mit Ihnen gemeinsam Ihren Traum vom eigenen Haus.